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  • Blog: Jahresrückblick mit 5 Finger

    Reflektieren ist sehr wichtig. Das hilft Dir, das was Du erlebt hast einzuordnen, anstatt es einfach in Deinem Unterbewusstsein rumliegt. Du gewinnst dadurch Klarheit. Lernst aus dem Vergangenen, damit Du im Jetzt und in der Zukunft nicht die gleichen Fehler machst oder dass Du das machst, das den anderen und Dir gut tut.  Oder dass Du einfach aus den guten Erinnerungen Kraft schöpfst für das, was Du jetzt machst. 

    Eine einfache Hilfe für die Reflexion ist Deine Hand. Jeder Finger steht für eine Reflexionsfrage, die zu diesem Finger passt.

    Daumen: Das war gut! Das hat mir gefallen, das hat gut getan. So sollte es sein. 

    Zeigefinger: Das habe ich gelernt. Das merke ich mir. Das nehme ich mit. 

    Mittelfinger (Stinkefinger): Das stinkt mir. Das war nicht gut. Das will ich loslassen. Das will ich in Zukunft meiden. 

    Ringfinger: Damit fühlte ich mich verbunden. Diese Menschen, Tätigkeiten, Tiere, Gegenstände etc. liebe ich, da zieht es mich hin. 

    Kleiner Finger: Das kam zu kurz. Das hat mir gefehlt. Davon will ich in der Zukunft einfach mehr. 

     

  • 24. Dez.: Heiligabend!

    Ewigkeit ist nicht eine immer weitergehende Abfolge von Kalendertagen, sondern etwas wie der erfüllte Augenblick. Es wäre der Augenblick des Eintauchens in den Ozean der unendlichen Liebe, in dem es keine Zeit, kein Vor- und Nachher mehr gibt. Dieser Augenblick ist das Leben im vollen Sinn, indem wir einfach von der Freude überwältigt werden. 

    Nach David Steindl-Rast

    Wenn wir so glücklich und erfüllt sind, dass wir alles um uns vergessen und einfach voll präsent sind und doch ganz selbstvergessen, dann spielt Zeit keine Rolle mehr und wir erfahren das Gegenteil von Zeit, nämlich die Ewigkeit. 

    In diesen Momenten würden christliche spirituelle Meister:innen sagen, erfährt man Gottes Gegenwart, als ob Gott in Dir geboren wurde wie damals vor mehr als 2000 Jahren.

    «Ach könnte nur dein Herz zu einer Krippe werden, Gott würde noch einmal ein Kind auf dieser Erden.» Angelus Silesius (1624-1677)

    Von Herzen frohe Weihnachten!

  • 23. Dez.: Anti-Stress Programm

    «Do what you can, with what you have, where you are.» Stress entsteht, wenn wir mehr machen wollen als wir Zeit haben. Meist haben wir dann übertriebene Erwartungen an uns selber. Es fehlt an Ausrüstung und Hilfmitteln, an Fähigkeiten oder wir sind einfach am falschen Ort, um das zu tun, was wir eigentlich wollten. 

    Versuche einmal in einer stressigen Situation dieses Zitat von Roosevelt zu sagen und Dir bewusst zu machen:
    Ich mache jetzt, was ich kann, mit dem was mir zur Verfügung steht an dem Ort, wo ich gerade bin. 

  • 22. Dez.: Der erste und letzte Tag

    Je nachdem mit welcher zeitlichen Perspektive Du Dein Leben lebst, lebst Du anders. Wenn Du so lebst, als wäre es der letzte Tag, dann lebst Du ihn ganz bewusst, weil er so wertvoll ist, da jede Sekunde zählt. Und trotzdem: wenn wir mit der Perpsektive Leben, dass wir noch viele Tage zu leben haben, dann können wir auch längerfristige Visionen aufbauen und umsetzen, die auch sehr wichtig sind. Darum tut dieses – zugegeben sehr widersprüchliche – Zitat gut, weil es uns bewusst macht, worauf es im Leben ankommt.  

    Versuche einmal einen Tag so zu leben, als wäre es Dein letzter. 
    Und an einem anderen Tag so, als ob es der erste Tag Deines langen Lebens wäre.

  • 21. Dez.: Aus Wunden Perlen

    Meist ist es so, dass die Zeit Wunden heilt. Ich finde das sehr hoffnungsvoll zu wissen: Die Zeit arbeitet für Dich. Sie hilft Dir bei der Heilung. Das gibt bei jeder Verletzung Hoffnung. Und manchmal können aus Narben sogar Perlen werden, dass ich Dank diesen Narben was gelernt habe, was für mich und andere einfach gut ist. 

    Was hast Du Schwieriges in Deinem Leben erlebt, woraus heute was Gutes gewachsen ist?

  • 20. eine Minute noch!

    Im Skirennen ist eine Sekunde eine Ewigkeit. In den Ferien nichts. Zeit bedeutet uns immer was anderes. 

    Wann nimmst Du die Zeit langsamer wahr, wenn schneller? 

  • 19. Alles fliesst

    «Alles fliesst.» Heraklit

    Die Zeit kennt nur eine Richtung: Vorwärts, immer in die gleiche Richtung. Wie ein Fluss, der ständig fliesst. Deswegen werden wir immer scheitern, wenn wir versuchen, etwas festzuhalten. Deswegen müssen wir uns damit versöhnen, dass alles fliesst. 

    Es ist keine einfache Übung, aber wir müssen lernen, mit der Zeit mitzugehen, immer wieder loslassen oder wie es Hermann Hesse in seinem Gedicht  «Stufen» schreibt: 

    «Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!»

  • 18. Törli: Ist «ein Jahr» gleich «ein Jahr»?

    Als ich vier Jahre alt war, hat mir jemand gesagt: «Das geht noch ein Jahr.» Ich machte grosse Augen, es wahr mir schwierig, ein Jahr vorzustellen, mir kam das eine Ewigkeit vor. Heute finde ich ein Jahr nichts mehr. 

    Und wenn wir dieses Fossil anschauen: Kommt auch unser Leben wie nichs vor. Das kann erschrecken. Aber auch ganz gelassen machen: Meine kleinen «Sörgelein» sind in der Perspektive der tausenden oder Millionen Jahre nichts.

    Welche Jahre in Deinem Leben gingen für Dich langsamer vorbei, welche schneller? 

  • 17. Törli: Zeit ist eine Illusion

    «Zeit ist eine Illusion.»
    (Albert Einstein)

    Dass die Zeit relativ ist, hat Einstein schon wissenschaftlich bewiesen. Aber auch in unserer Wahrnehmung wird Zeit unterschiedlich wahrgenommen. Wenn eine Fotokamera wie auf diesem Foto ein Riesenrad länger beleuchtet, dann sieht es ganz anders aus. 

    Diese Ansicht kann helfen, dass Zeit weniger etwas ist, das man hat, also auch kein Geld ist, sondern viel mit Wahrnehmung zu tun hat.

  • 16. Törli: Ein Augenblick kann alles bedeuten

    «Momente ahnen oft nicht, wie wichtig sie sein können.»
    (Autorin unbekannt)

    Es gibt Momente im Leben, die alles verändern: Z. B. die Geburt oder der Tod eines Menschen. Oder: Man trifft die grosse Liebe. 

    So ist es zentral im Leben: Jeder Moment ist wichtig, weil er kann uns alles bedeuten.

    Versuch mal mit dem Bewusstsein durch den Alltag zu gehen, dass jeder Augenblick besonders ist und auch was Grosses passieren kann, das Dein Leben für immer verändern kann.

  • 15. Törli: Mehr Leben!

    Abraham Lincoln trohnt als steinernde Statue über den hektischen Menschen, die hin und her laufen. Wir Menschen wollen nichts verpassen. Aber haben wir nicht gerade dann Angst vor dem Tod, wenn wir merken, wir leben nicht richtig, wir verpassen gerade was? Wir leben gerade ein Leben, das eben nicht das wahre Leben ist? Wir brauchen noch mehr Zeit für das „richtige“ Leben?

    «Wer Angst vor dem Tod hat, hat Angst vor dem Leben.» (Anthony de Mello) 

    Papst Joahnnes der XXXIII schrieb sich 10 Gebote der Gelassenheit auf, zwei davon sind: 

    Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das Glück geschaffen bin … 

    Nur für heute werde ich mich an die Umstände anpassen, ohne zu verlangen, dass die Umstände sich an meine Wünsche anpassen. 

    Das Beste an diesen Geboten ist der Anfang: «Nur für heute…». So kann ich mich motivieren, dass meine Tage mehr Leben bekommen.

    Schreib für Dich eigene 10 Gebote der Gelassenheit!

  • 14. Törli: Wenn nicht jetzt, wann dann?

    «Wenn nicht jetzt, wann dann sonst?» Wenn der Weg frei ist, die Strasse und die Schiene wie auf dem Bild vor einem bereit liegen, dann brauchen wir einfach nurn noch darauf loszufahren. Gelegenheiten ergeben sich immer, wir brauchen manchmal einfach den ersten Ruck, loszufahren. «Carpe diem!» («Pflücke den Tag!») , «ergreif die Gelegenheit» meinen die Lateiner. 

    Manchmal weiss man vor lauter «to dos» einfach nicht mehr, wo man anfangen soll. Dann gib Dir einen Ruck und fang einfach mit einem ersten kleinen Schritt an. 

    Manchmal weiss man vor lauter Träume im leben, wie man anfngen soll, den Traum umzusetzen – auch dann gib einen Ruck und fang mit einem kleinen Schritt an. 

    Es geht einfach darum, mal «ins Rollen zu kommen».

  • 13. Törli: Wunder des Alltags

    Es blitzt ein Tropfen Morgentau im Strahl des Sonnenlichts; ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts. 
    Gottfried Keller

    Schönes lauert überall. Oft übersehen wir das wunderbare vor unserer Nase. Wenn wir möchten, dass wir die Zeit, den Moment intensiver wahrnehmen, dann müssen wir unsere Augen öffnen, für das kleine Schöne in unserem Alltag.

    Ein Tropfen Morgentau, eine Blume, eine Schneeflocke, ein gutes Wort, dei Luft die ich einatmen darf…

    Versuche heute mal viele kleine Wunder im Alltag zu entdecken.

  • 12. Törli: Perspektive der Ewigkeit

    Riesen Gegensätze: Die Sterne, die Milliarden von Jahre alt sind auf der einen Seite, und auf der anderen Seite unser schnelllebiges Leben, in dem etwas schon nach ein paar Jahren veraltet ist. 

    Der Blick in die Sterne hilft uns, eine andere, vielleicht viel gelassenere Perspektive auf unser Leben einzunehmen: Denn was uns heute ärgert, ist im Blick auf die uralten Sterne ziemlich relativ. 

  • 11. Törli: Folge Deinem Herzen!

    Die schönste Zeit im Leben sind die kleinen Momente, in denen du spürst, du bist zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Unbekannt

    Es gibt Momente im Leben, in denen wir merken: jetzt passt alles. Ich bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ich denke, das meinen viele, wenn sie sagen, folge Deinem Herzen: Es ist so ein intuitives Wissen, dass es Dich an einen Ort, Tätigkeit etc. Zieht, wo Du im Herzen merkst: jetzt passt alles. 

    Obwohl ich den Satz oft hörte und manchmal nicht mehr hören kann, er birgt schon etwas Wichtiges in sich:

    «Folge Deinem Herzen.» 

  • 10. Törli: Liebe Zeit

    Wir stehen in zweierlei Hinsicht in einer Art Liebesbeziehung zur Zeit: 

    1. Wir können ohne sie nicht leben. Unser Leben ist so eng mit der Zeit verbunden, denn ohne Zeit könnten wir nicht leben, weil wir in der Zeit leben. Wir leben in Raum und Zeit. 

    2. Für eine gute Beziehung zur Zeit, müssen wir sie auch pflegen. Wie gehe ich mit meiner Zeit um? Wie gestalte ich meine Tage? Wofür setze ich meine Zeit ein?

  • 9. Törli:

    Die Zeit schreitet immer voran. Jeder Augenblick wird sofort wieder losgelassen, sobald er kommt, geht er wieder. So hat die Zeit was Schwereloses. Kein Moment kannst Du festhalten. Du kannst Dich ihm nur hingeben. 

    Gib Dich mal der Schwerelosigkeit der Zeit hin. Lass die Sorgen für morgen sein. Und das Schwere von gestern liegen. 

  • 8. Törli: Zeitmanagement

    «Ich habe keine Zeit.» Wie oft hören oder sagen wir das. Dabei haben wir alle genau gleich viel Zeit pro Tag. Es ist die Frage wie wir sie verbringen, was in unserem Leben Priorität hat. 

    Überlege Dir: Wie ist Dein Zeitmanegement. Wofür lohnt es sich wirklich Zeit zu investieren? Was baut Dich wirklich auf und was ist sinnloser Zeitvertrieb, das heisst, was zieht Dich eher runter? Welcher Rhythmus von Arbeiten und Erholung ist für Dich der beste?

  • 7. Törli: Magie des Augenblicks

    Diese wachen Kinderaugen zeugen von vollkommener Präsents. Man hat das Gefühl das Kind ist ganz im Hier und Jetzt. Ganz bei der Person, die sie anschaut. Und da sie in die Kamera schaut, hat man das Gefühl, sie ist ganz bei mir. Das einzige, das nie vorbeigeht ist das JETZT. Das JETZT ist ewig. Deswegen vollendet sich die Zeit in jedem Augenblick. 

    Versuch einmal ganz im Gegenwärtigen Augenblick zu sein. Das heisst, das was Du machst ganz achtsam und bewusst zu machen.

  • 6. Törli: Raus aus dem Stress

    Gerade wenn man am meisten Stress hat, dann haben wir am wenigsten Zeit. Das Paradoxe ist: Im Stress machen wir viele Fehler und sind deswegen ineffizienter. Zudem ist bei negativem Stress eine unterschwellige Angst und Schwere da, die uns die Arbeit freudlos und mit negativen Gefühlen machen lässt.

    Deswegen ist es gerade dann wichtig, den Stress zu unterbrechen, einen Umweg zu machen. 

    Dann kommt nämlich wieder Klarheit und Lebensfreude ins Leben. Wir arbeiten dann mit einem positiven Stress, der Effizienz und Freude bringt.

    «Meditiere 20 Minuten täglich, 
    es sei denn du hast keine Zeit, 
    dann meditiere eine Stunde» 
    Mutter Teresa (1910-1997)

  • 5. Törli: Melodie Deines Herzens

    Wir haben alle genau gleich viel Zeit. 24 Stunden pro Tag. Die Frage ist nur, wie wir sie verbringen. Wofür nimmst Du Dir Zeit? Dabei ist es wichtig, dass Du aus Deiner Mitte lebst, aus Deiner Melodie Deiner Herzens. 

    Nimm mindestens einmal für Dich Zeit. Lenk Dich dabei aber nicht ab, sondern versuche wahrzunehmen, was Du jetzt wirklich brauchst. Sei eine Freundin, ein Freund für Dich selber.

    «Ein Freund ist ein Mensch, 
    der die Melodie Deines Herzen kennt 
    und sie dir vorspielt, 
    wenn du sie vergessen hast.» 

    Albert Einstein (1879-1955)

  • 4. Törli:

    Alle meinen zu wissen was Zeit ist. Sie begleitet uns, ist immer da. Aber: irgendwie ist sie ein Rätsel, weil sie kein Gegenstand ist, den wir anfassen können. Die Zeit ist kein Objekt, das vor unserer Nase ist. Sondern wir leben und schwimmen in ihr. 

    Probier es mal aus, einfach für die Zeit dankbar zu sein. Fällt es Dir schwer oder leicht?  

    «Was ist also die Zeit? Wenn mich niemand darüber fragt, 
    so weiß ich es; 
    wenn ich es aber jemandem auf seine Frage erklären möchte, 
    so weiß ich es nicht.» 
    Aurelius Augustinus (354-430)

  • 3. Törli: Pause

    Nichts wächst schneller, wenn man daran zieht. Ein:e Sportler:in wird nicht besser, wenn sie 24 Stunden pro Tag trainiert. Alles braucht Pausen und vorallem die Zeit, dass es wachsen kann. Wir können gärtnern und den Pflanzen helfen, dass sie besser wachsen können, aber das Wachstum an sich haben wir nicht in der Hand. So brauchen wir auch immer wieder Zeiten der Pause und der Ruhe. 

  • 2. Törli: das Wichtigste!

    Törchen 2
    Ein Weiser wurde gefragt,
    welches die wichtigste Stunde sei, die der Mensch erlebt,
    welches der bedeutendste Mensch, der ihm begegnet,
    und welches das notwendigste Werk sei.
    Die Antwort lautete:
    «Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart,
    der bedeutendste Mensch immer der, der dir gerade gegenübersteht,
    und das notwendigste Werk ist immer die Liebe.»
    Meister Eckhart

    Sooooo einfach und doch soooo schwierig.

    Die zwei auf dem Bild sind ganz im Hier und JETZT und wahrscheinlich mit dem Herzen ganz bei der Person neben sich.